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Vorsicht beim Lachen über «Turnschuhtouristen»!
Sie müssen es erst besser machen!

Wandern ist eine Lust, wenn man ein bisschen vernünftig ist und sich gut vorbereitet. Wir wollen Ihnen dabei behilflich sein. Einige Dinge müssen jedoch bereits bedacht sein, bevor es losgeht:

Ein Schuh ist (noch) nicht alles

Leder ist ein natürliches Material mt unschätzbaren Eigenschaften. Es unterliegt einem natürlichen Alterungsprozess und muss daher regelmässig gepflegt werden.
Sprühen Sie ihre Schuhe vor dem ersten Tragen unabhängig vom Obermaterial mit Imprägnierungsspray ein und lassen sie sie trocknen. Danach polieren bzw. bürsten.
Nach dem Tragen, den Schuh mit einer Bürste, gegebenenfalls mit Wasser und Schwamm reinigen. Nasse Schuhe bei Zimmertemperatur nicht auf Heizkörper trocknen.

Kondition und persönliche Fitness

Wander- und Bergwandertouren sollte man sorgfältig auswählen, damit sie nicht mehr von einem verlangen, als einem geben. Sich vorgängig informieren über Schwierigkeitsgrade, Gipfelhöhe, Marschzeiten sowie spezielle Angaben von Bekannten und Freunden oder Einheimischen.

Informationsquellen

Besorgen Sie sich gute Karten, für längere hochalpine Touren auch Kompass und Höhenmesser, und üben Sie den Umgang mit diesen Hilfsmitteln.
Wenn Sie die Höhenlinien, Symbole und Entfernungsangaben richtig lesen, ersparen Sie sich kraftraubende Umwege.
Lesen Sie Gebietsführer, Wander- oder Sachbücher, fragen Sie nach beim Tourist Office oder bei den kantonalen Wanderwegeorganisationen der SAW sowie bei unseren Partnern (Schweizer Alpen-Club, Naturfreunde Schweiz etc.)

Routenplanung

Passen Sie ihre Wander- oder Bergwanderung Ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit an. Atmung, Herz und Kreislauf sollten belastbar sein, zumal in der Höhe Luftdruck und Sauerstoff abnehmen und die Leistungsfähigkeit einschränken.

Weitere Tipps

Wandern Sie in Begleitung - gemeinsam macht es mehr Spass! Und Sie bekommen in Notsituationen wertvolle Hilfe.
Der Schwächste bestimmt die Tagesform.
Gewisse Touren verlangen erhöhte Trittsicherheit oder Schwindelfreiheit.
In den Ferien sollte man sich mit einer «Einlauftour» langsam an die neuen Begebenheiten anpassen.

Wettersituation

Das Wetter in den Bergen hat seine eigene Gestzmässigkeiten und lässt sich nicht immer mit dem Wetter im Flachland vergleichen. Selbst wenn es im Tal 25°Grad warm ist, kann es bei Wetterumstürzen in Hochlagen plötzlich schneien. Die starken Winde in der Höhe führen rasch zu Auskühlung. Wolken und Nebel erschweren die Orientierung, Gewitter können lebensgefährlich sein.

 
Ausrüstung

- Berg- oder Trekkingschuhe mit Profilsohle und Knöchelschutz
- Funktionsbekleidung im Zwiebel-System (Unterhemd, Hemd/Bluse, Pullover, Regenjacke
- Bei Kälte Mütze, Handschuhe und warme Strümpfe
- Ersatzwäsche in Plastiktüte
- Erste-Hilfe-Set
- Rettungsdecke
- Genügend Getränke und Verpflegung
- Karte, evtl. Kompass und Höhenmesser
- Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel (UV-Blocker, Kopfbedeckung, Gesicht- und Nackenschutz)
- Regenschutz
- Teleskopstöcke zur Entlastung der Gelenke
- Plastiktüte für Abfall

Natur und Umwelt

Bahn- und Busfahren sowie Fahrgemeinschaften lohnen sich für die Natur:
 
- Entspannte und ausgeruhte An- bzw. Rückreise.
- Kontakt zu weiteren Wanderfreunden
- Ausgangs- und Zielort müssen nicht immer übereinstimmen
- Begleitangebote prüfen (und nutzen): Rent a bike etc.

 
 


Weitere Informationen

Appenzellerland Tourismus
Appenzeller Bahnen
Postauto
SBB - Fahrpläne
Schweizer Wanderwege SAW
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